Jahresabschluss beim Hengstfelder Silvesterlauf

31124221-Schwupps und schon ist das Jahr 2014 auch schon wieder vorbei. Vieles habe ich erreicht, manches aber auch nicht. Jedenfalls voll mit Erlebnissen war das Jahr, aber damit beschäftige ich mich in einem separaten Post.

Heute Stand mit dem Hengstfelder Silvesterlauf nicht nur der Jahresabschlusslauf, sondern auch ein erster Formtest auf dem Plan. Also nichts mit nur so lari-fari auslaufen, sondern mit Vollgas ins neue Jahr rennen. Schließlich habe ich für 2015 einige Rechnungen offen und das wird es höchste Zeit die Form aufzubauen.

Mein Ziel war es mindestens schon schnell wie im letzten Jahr zu laufen und das bedeutet 37:32 Min. Das ist eine Hausnummer, besonders als ich vor Ort die Streckenverhältnisse gesehen habe. Auf dem ersten Kilometer waren die nämlich, trotz des Tauwetters mit Schneematsch bedeckt. Schade eigentlich, denn noch einmal Räumen und die Strecke wäre frei, sicherer und deutlich schneller gewesen.

Beim Warmlaufen mit Franz-Josef und Tobias Heller habe ich mir eine optimale Spur ausgesucht, bei welcher möglichst wenig Kraft und Energie verloren geht. Deshalb habe ich mich in die zweite Reihe gestellt und sofort Gas gegeben. Klar der erste Kilometer war mit 3:35 Minuten deutlich zu schnell, aber meine Spur hatte ich immerhin.

Der zweite Kilometer verlief leicht bergauf, was sich selbstredend auf die Pace nieder schlug.

Es war sehr ein sehr einsames Rennen bis zu dem dritten Kilometer, als mich die spätere erste Frau zusammen mit einem weiteren Läufer einholte. Ich versuchte dran zu bleiben, was mir leider mir leider nur mit einem Abstand von einigen Metern gelang. Immer bei Gegenwind holte ich zwar ein paar Meter ein, doch nie genug um den Windschatten meines deutlich größeren Vorläufer nutzen zu können.

Bei etwa Kilometer 6 hatte auch die erste Läuferin sich von uns nach vorn verabschiedet, allerdings kamen wir einem anderen Läufer immer näher. Ab Kilomter 7 war ich dann direkt hinter ihm und nutzte eine kleine Steigerung bei anfangs des 8. Kilometers, um ihn einzuholen und gleich eine kleine Lücke zwischen uns zu erlaufen. Er war allerdings noch nicht durch und blieb an mir dran.

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Auf den letzten Kilometern hörte ich sein atmen weiter hinten. Für Motivation war also gesorgt und ich hatte noch einen Joker dabei. Für die letzten beide Kilometer hatte ich einen Ultra Sports Gel-Chip (Marchmellow) dabei. Der soll anders also ein Gel sofort wirken, denn er wird zum großen Teil über die Mundschleimhaut absorbiert. Also rein in den Mund, in der Mitte durchgebissen und ab in die Backentaschen. Das Atmen wurde dadurch überraschenderweise nicht gestört. Jetzt hieß es nur noch auf den Turbo warten… Gefühlt blieb dieser allerdings leider aus…

Bevor es auf den letzten Kilometer ging, war noch eine über 500 Meter langgezogene Steigubg zu bezwingen. Gefühlt kam ich nicht vom Fleck, sah aber auch, dass der „Lulatsch“ 100 Meter vor mir, sich mindestens genauso schwer tut wie ich. Trotzdem komme ich aber nicht an ihn ran, sondern höre den Läufer hinter mir  näher kommen.

Kaum war ich oben angekommen, war auch der 8. und langsamste Kilometer vorbei und es ging abschüssig, aber mit Gegenwind in Richtung Ziel. Schon 800 Meter davor konnte man den Moderator hören, was mich nochmals anspornt. Trotz 3:35er Tempos komme ich an den Läufer vor mir nicht mehr ran, kann aber meinen Veffolger klar distanzieren.

Am Ende war ich als Gesamt 8. in 38:05 Minuten im Ziel und damit zwar 30 Sekunden langsamer als im letzten Jahr, was aber den äußeren Umständen geschuldet war. Damit bin ich mit der aktuellen Form zufrieden und kann das Jahr entspannt ausklingen lassen.

Sport frei!
Thomas

 

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2 Kommentare

  1. So einen Gel Chip habe ich vor gut zwei Jahren im Halbmarathon auch einmal eingesetzt, in der Hoffnung, noch einen entsprechenden Kick zu bekommen. Nichts wars. Während die Dinger sonst im Training wenigstens geschmeckt haben, konnte ich bei der Wettkampfbelastung damit überhaupt nichts anfangen. Nach kurzer Zeit habe ich das Ding dann wieder aus dem Mund befördert.

    1. Schade eigentlich, da die begründete Wirkweise plausibel klang, aber die Praxis sagt eben nein…

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