Trainingslager Edenkoben – train, eat, sleep and repeat – Tag 2

Trainingslager Edenkoben094Bereits um 5:15 Uhr stehe ich auf und checke am PC meine Emails, was aufgrund des schlechten Empfangs lange dauert (WLAN gab es leider nicht). Um kurz nach 6 Uhr wachte auch mein Trainer, Trainingspartner und Zimmerkollege Franz-Josef auf. Wir haben am Vortag ausgemacht bereits um 6:30 Uhr die erste lockere Einheit noch vor dem Frühstück zu laufen. Rainer Kirsch (Funrunner) würde sagen, wir waren auf Trails unterwegs. So locker war es aufgrund des bergigen Terrains auch gar nicht. Am Ende waren 5,4 km in 31:34 Min (Pace 5:52) wirklich genug für eine ganz lockere Morgeneinheit.

Trainingslager Edenkoben020Nach dem Duschen ging es zum Frühstücken. Ein tolles Büfett stand uns zur Verfügung. Mir fiel es schwer hier nicht ordentlich zu zugreifen, denn die harte Einheit stand ungefähr nicht ganz nach einer Stunde danach auf dem Programm. Jeder Läufer weiß, dass es sich mit vollem Magen schlecht läuft und das gilt erst recht für Intervalltraining. Als musste ich mich mit ein bisschen Rührei mit Speck und einem kleinen Brötchen mit Käse und Nutella begnügen.

Um 9:30 Uhr ging es dann in Richtung Stadion des LCO Edenkoben. Dort angekommen liefen wir uns direkt wieder 3,5km  in den rechten ebenen Weinbergfeldern ein. Zurück im Stadion, stand nach ein bisschen Dehnen die zweite harte Intervalleinheit an. 5 x 400m in 73-74 Sekunden und dazwischen 400m Trabpause und direkt im Anschluss noch 5 x 600m in 120-122 Sekunden, dazwischen auch 600m Trabpause. Nach der Hälfte die längeren Intervalle zu laufen macht diese Einheit zu einer echten Mördereinheit. Wir haben die Vorgaben aber trotzdem geschafft, waren aber froh als es auf die 4km lange Auslaufstrecke ging. Insgesamt kamen weitere 17km auf unseren Kilometerstand.

Trainingslager Edenkoben056Kaum zurück vom Auslaufen, tauchte der für eine kurze Begrüßung und einen Fototermin angekündigte Bügermeister von Edenkoben auf. Als kleines Schmankerl, ließ er uns dankenderweise einen Eisdielengutschein über 30.- € da.

Habe ich schon erwähnt, dass es herrliches Wetter hatte. Temperaturen um die 20°C und Sonnenschein vermitteln schon ein Sommergefühl und machen das Trainingslager zum Bräunungsstudio.

Zurück am Sporthotel ging es schnell noch unter die Dusche, bevor wir zum Mittagessen durften bzw. um 11:45 Uhr mussten. Das Hotel vereinbart mit seinen Teilnehmern feste Essenzeiten um unnötig lange Wartezeiten am Büfett zu vermeiden.

Trainingslager Edenkoben114Der gewohnte Mittagsschlaf viel einem Ausflug zur Burgruine mit Sitzbahnfahrt zum Opfer. Oben auf der Burgruine angekommen erwartete ein sagenhafter Ausblick, der gut 25 Kilometer weit über das relativ flache Pfälzische Weinland reichte.

Am Nachmittag ging es nach 3,5km Einlaufen, 10 Minuten Dehnen und 15 Minuten Koordinationsübungen wie Anfersen, trippeln, Hackenlauf, Kniehublauf usw. auf die Bahn um die Sprinteinheit zu absolvieren. Die Einheit sah wie folgt aus:

2x50m in 7-8 Sekunden
2x100m in 14-15 Sekunden
2x150m in 22-23 Sekunden
2x100m in 14-15 Sekunden
2x50m in 7-8 Sekunden

Dazwischen jeweils die gleiche Länge zurück gehen.

Trainingslager Edenkoben137Die Sprinteinheiten waren zwar nicht so hart wie es der Pyramidenaufbau vermuten ließ, was sicherlich an der Kürze der einzelnen Sprinteinheit lag, doch machte ich einen Fehler. Ich habe extra keine Spikeschuhe mit ins Trainingslager genommen, um gar nicht in Versuchung zu kommen, diese zu verwenden. Viel zu hoch ist die Gefahr, bestimmten Muskelgruppen (vor allem im Wadenbereich) zu überlasten, was ein abrupten Ende des Trainingslagers zur Folge hätte. Doch ich lief die Sprint immer auf dem Vorfuß und bereits zum Ende der Einheit schmerzte die Sehne und Muskel der Fußsohle links (Plantarsehne). Franz-Josef meinte, dies sei normal und morgen ist das schon vergessen.

Mit weiteren 8 Kilometern standen auf der Tageskilometeranzeige insgesamt 31 Kilometer.

Nach dem Abendessen wollte ich eigentlich noch das Fußballspiel Chelsea – Athletico ansehen, bin aber nach 30 Minuten in Richtung Bett abgewandert, ich war einfach zu müde.

Sport frei!
Thomas

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