Trainingslager Edenkoben – train, eat, sleep and repeat – Tag 3

Trainingslager Edenkoben185Auch der dritte Start in den Tag geht mit einem lockeren Lauf direkt nach dem Aufstehen los. Wobei von locker inzwischen nicht mehr die Rede sein kann. Es schmerzt gefühlt jeder Muskel unterhalb des Bauchnabels. So dauert es bis zu 2 Kilometer bis der Laufschritt halbwegs rund wird. Dadurch und durch das wellige Profil brauchen wir für die 6,3km ein bisschen mehr als 38 Minuten (Pace 6:02 Min).

Das Frühstück gestern hat mir fast keine Probleme gemacht, weshalb ich mir wieder etwas Rührei mit Speck und ein Brötchen mit Käse und Nutella erlaube.

Trainingslager Edenkoben190Die harte Einheit, wobei inzwischen sogar das Einlaufen hart ist, nach dem Frühstück, sah wie folgt aus: Nach 4 Kilometer Einlaufen und 10 minütigen Dehnen ging es auf die Bahn für 2000 Meter Windsprints. Bei Windsprints folgen auf 50 Meter Sprint, 50 Meter Trabpause und das solange, bis die 2000 Meter voll sind. Die Einheit ist zwar kurz aber umso intensiver. Das einschießen des Laktats merkt man bereits nach 500 Meter und aber der Hälfte funktioniert man einfach nur noch und beist die Zähne zusammen. Nach so einer Einheit ist das Auslaufen für den Laktatabbau sehr wichtig. Deshalb auch wenn es weh tut wieder gute 4 Kilometer.

Durch einen Mittagsschlaf nach dem Mittagessen versuche ich mich schneller von der harten Morgeneinheit zu erholen, um für die als Koordinationseinheit getarnte Sprinteinheit am Nachmittag fitter zu sein.

Trainingslager Edenkoben381Am Nachmittag haben wir nach dem Einlaufen, ausgiebige gedehnt und 15 Minuten Koordinationsübungen auf dem Rasen gemacht. Anschließend standen 10 Steigerungsläufe quer über den Rasen. Dazwischen ums Eck zurücklaufen.

Im Vergleich zum Vortag war die Einheit von der Intensität her so wie man es von einer Koordinationseinheit auch erwarten darf.

Das Auslaufen tat am Ende doch ordentlich weh. Da hilft auch kein Magnesium mehr, welches wir seit Dienstag zu uns nehmen.

Trainingslager Edenkoben150Bevor es zurück zum Sporthotel ging, haben wir den Eisdielengutschein, welchen uns der Bürgermeister Edenkobens spendiert eingelöst. Ich glaube so gut hat noch nicht ein Eis geschmeckt…

Zwar war ich nach dem Abendessen bereits tot müde, doch am Abend kam das Bayernspiel gegen Real Madrid, welches je in einem Sporthotel des südwestdeutschen Fußballverbandes doch fast Pflicht ist.

Die Nächte werden gefühlt immer kürzer und das gezielte Übertraining macht sich in Form von Schlafstörungen bereits bemerkbar.

Sport frei!
Thomas

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