Mit dem Tiger Balm Team zum Rennsteiglauf

german-classics-tiger-balm-teamWie die letzten 2 Jahre davor, soll es auch in diesem Jahr ein oder besser gesagt mehrere Tiger Balm Teams geben. Tiger Balm sponsert insgesamt 4 Teams mit je 4 Teammitglieder für die German Classics (GutsMuths Rennsteiglauf, Mannheim Marathon, Berlin Marathon und Köln Marathon). Zusätzlich zu den German Classic Teams gibt es als Highlight ein Team mit 4 Tigern die gemeinsam mit je einer Begleitperson zum New York Marathon reisen dürfen. Tiger Balm sponsert dabei den Flug, das Hotel und den Marathonstart. Nähere Infos gibt es unter www.Tiger-Balm-Team.de.

Als ich mich für das erste Team für den Rennsteiglauf bewarb, war noch nicht klar, welche Strecke ich in Angriff nehmen wollte. Schließlich wird jedem Läufer, getreu dem Tiger-Balm-Team-Motto: „Es ist nicht die Zeit die zählt. Es ist Deine Leidenschaft.“, selbst überlassen, welche Strecke er in Angriff nehmen möchte. Beim GutsMuts Rennsteiglauf wird neben dem Halbmarathon, ein Marathon über 43,5 km und der weit über die Grenzen Thüringens bekannte Supermarathon über 72,7 km angeboten.

Besonders machen die Rennsteigmarathons nicht nur deren Länge, sondern auch die Höhenmeter die dabei zu bewältigen sind. Beim normalen Marathon sind das auf dieser Strecke immerhin schon 667 Höhenmeter bergauf und 736 Höhenmeter bergab. Beim Supermarathon sind dann aber schon insgesamt 1490 Höhenmeter bergauf und 989 Höhenmeter bergab zu bewältigen.

Nachdem ich ja erst seit 3 Monaten wieder laufe und derzeit an einem 25 Kilometerlauf noch ordentlich zu knabbern habe, war klar, dass der Supermarathon nicht in Frage kommt. Für einen Halbmarathon bis auf Thüringen zu reisen, halte ich auch für etwas übertrieben und zudem ist dieser ein bisschen kurz. So war eigentlich schon vorher klar, dass wenn meine vom Tiger Balm Team geforderte Kreativbewerbung fruchten sollte, ich den Marathon versuche zu packen.

Wie es aber schon beim München Marathon 2012 mit dem Tiger Balm Team war, habe ich mich wieder besseres Wissens mitreisen lassen. Es ist irgendwie schon ein bisschen magisch wie die inzwischen eingeschworene Community auf mich wirkt. So habe ich jetzt allen Ernstes vor am 25.05.2013 den GutsMuths Rennsteig Supermarathon über 72,7km  mit meinen Teamkollegen Daniel, Markus und Michael zu laufen. Gunnar komplettiert das Team, läuft aber leider nur den Halbmarathon.

Eddy der Alltime-Ehrentiger, der sich um die Organisation kümmert, wird mit seiner berüchtigten Eddycam (GoPro Hero 2) auch dabei sein um uns zu filmen und sicherlich auch für ordentlich Stimmung sorgen.

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„Jetzt dreht er vollends am Rad“… hörte ich schon von der einen oder anderen Stelle als ich von meinem Vorhaben völlig begeistert erzählte. Für Nichtläufer ist diese Strecke absolut unvorstellbar und selbst erfahrene Läufer fragen sich, wie ich die Strecke mit einem derartigen „Trainingsrückstand“ schaffen will. Ich habe mir schon ein paar Strategien ausgedacht und abgeschaut, aber ehrlich gesagt, weis ich es selbst noch nicht genau.

Aktuell versuche ich noch ein paar lange Läufe bis dorthin in mein Training zu integrieren. So habe ich am Sonntag einen Trainingslauf über 32,3 km absolviert. Nach einem Blick in mein Trainingsbuch, musste ich etwas überrascht feststellen, dass der Lauf mein längster Trainingslauf und der zweitlängste (nach dem München Marathon) überhaupt war. Um ein bisschen Basis zu gekommen möchte ich bis zum Rennsteiglauf noch 2 weitere Longjogs über 35 und 40 Kilometer laufen.

Der Spaß soll beim Rennsteiglauf im Vordergrund stehen und mit einer Kombination aus langsamen Laufen (so 6:00-6:30 Pace) und bergauf-walken sollten die legendären 72,7 km mit viel Leidenschaft schon irgendwie laufen.

Sollten alle Stricke reisen, gibt es bei Kilometer 54 einen Ausstieg mit offizieller Zeitnahme und auch hier ist es schon ein Ultramarathon.

Achja, einen Stolperstein gibt es noch. Wir erwarten am 28.05.2013 unseren zweiten Sohn. Wir gehen zwar davon aus, dass er ein bisschen früher das Licht der Welt erblicken wird, sollte allerdings die Geburt mit dem Rennsteiglauf kollidieren, dann geht ganz klar die Geburt vor!

Sport frei!
Thomas

Siehe auch:

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2 Kommentare

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  1. Hey Thomas, der Rennsteig wird auch für Dich ein unvergessliches Erlebnis. Und du wirst ihn rocken, da bin ich mir ziemlich sicher. Allerdings: verabschiede Dich von der vorgenommenen Pace! Den Rennsteig solltest Du viel gemütlicher angehen, denn dann macht er Dir auch richtig Spaß. Und ganz ehrlich: wen interessiert es denn hinterher, ob Du nun 8 oder 10 Stunden unterwegs warst? – Eben! 😀

    Freu mich schon auf Euch. Und diesmal bring ich sogar zwei Kameras mit, höhö!

    Viele Grüße aus Bremen
    Eddy

    1. Das mit der Pace war nur ein Beispiel. Meine normale Dauerlaufpace liegt bei 4:45-5:00, da ist 6:30 schon richtig gemütlich! Weis gar nicht ob ich noch langsamer laufen kann, werde ich aber bei einem Longjog noch testen… Aber vom Prinzip hast schon recht, die Endzeit ist echt „wurscht“. Ankommen ist das Ziel.

      Übernimm dich aber nicht mit den zwei Eddycams… 😉

      Sport frei!
      Thomas

  1. […] für mich schon gelaufen, bevor er überhaupt angefangen hat. Der Grund liegt, wie bereits in einem vorherigen Blogpost erwähnt, darin begründet, dass unser zweiter Sohn das Licht der Welt noch nicht erblickt […]

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