Schnee: Mein erstes Mal

Vom Montag auf den Dienstag hat es bei uns geschneit. In der früh hatte ich noch überlegt, ob ich mir die Mühe machen soll und den Schnee zu räumen, entschied mich aber dagegen. Ich ging davon aus, dass spätestens um 11:00 Uhr nicht mehr davon zu sehen ist. Eigentlich hatte ich damit sogar recht, obwohl nicht wie vermutet, Mutter Natur als viel mehr Schwiegermutter Ihre Arbeit verrichtet hat.

Am Abend lag dann immer noch Schnee, außer auf der Straße und Gehwegen. Voller Vorfreude auf mein erstes Mal habe ich mich direkt nach der Arbeit auf das Laufen vorbereitet. Bevor ich aber meine Laufschuhe schnürte, legte ich noch eine 15-minütige Krafteinheit ein. Mensch vergeht die Zeit schnell, denn es war schon wieder ein Woche seit letzten Krafteinheit her. Wahrscheinlich liegt es aber eher daran, dass es einfach nicht Spaß macht und nur eine Quälerei ist. Auch deshalb hatte ich mir vorgenommen, immer vor dem Laufen ein kurze Krafteinheit zu machen.

Komisch ist, dass mir die Krafteinheit von Mal zu Mal schwieriger und anstrengender vorkommen, obwohl ich jedes Mal die gleichen Übungen mache. Den Grund hierfür muss ich erst noch erforschen.

Nachdem nun die Krafteinheit endlich passé ist, schnürte ich meine Asics Gel-Lahar Trail 3 G-TX. Es war ja klar, dass es ich nun eher auf Schneematsch als auf richtigem Schnee laufen gehen werde. Trotzdem freute ich mich schon auf die erste Prüfung der angeblich Wasserresistenz meiner Schuhe.

Der Lauf heute sollte aber nicht in Ruhmeshallen meiner Runners-High-Läufe eingehen. Gleich beim anlaufen im Wald bin ich trotz Trailschuhen auf einer nassen Wurzel ausgerutscht. Weiter ging mit einem versperrten Weg durch einen gefällten Baum. Also erst einmal durchs Gestrüpp kämpfen. Danach kam mir meine Aldi-Funzel (Stirnleuchte) so dunkel vor. Mist, ich wollte die Batterien doch wechseln. Es wird Zeit, dass es Weihnachten wird und mir endlich jemand die Zweibrüder LED-Lenser schenkt… Nach etlichen weiteren Stolperern auf dem Waldweg, freute ich mich endlich wieder auf Schotterwegen gelandet zu sein. Dort lies es sich auch deutlich besser laufen, keine Ausrutscher, keine Stolperer und deutlich schneller unterwegs.

Am Ende gab ich dem Waldweg noch eine Zweite Chance, ich konnte ja nicht nach 3 Kilometern schon Schluss machen, und ging auf eine zweite Runde. Gleich zu Beginn habe ich es wieder bereut. Ich habe, glaube ich, nicht eine einzige hervorstehende Wurzel ausgelassen….

Es hätte heute ein schöner erster Schneelauf werden können, den ich mir selbst durch mein Vergessen des Batteriewechsel meiner Stirnlampe, versaut habe. Naja, es wird wahrscheinlich nicht die letzte Möglichkeit eines Schneelaufes gewesen sein.

Sport frei!
Thomas

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